22. August 2007

Montafon - Ztschr. 3/2007

Heuer erschien die Zeitschrift "Berge" zur Region Montafon (erneut - zuletzt in den 80ern). Hier das Inhaltsverzeichnis:


Von Hütte zu Hütte

Im Reich der Steinernen Zyklopen

Grenzen zu überschreiten macht Spaß. Zwischen dem österreichischen Montafon und dem Schweizer Prättigau ist es sogar offiziell erlaubt. So wird die Bergwanderung rund um die Felskulissen des Rätikon zu einem "Grenzgang" des unbeschränkten Genusses.


Abstecher: Silbertal

Der Flötenspieler von Kristberg

Bescheiden duckt sich "St. Agatha" mit ihren winzigen Türmchen in die Bergwiese. Mit Flötentönen und Geschichten gelingt es Adolf Zudrell, den schlichten Schätzen des Kirchleins besonderen Wert zu verleihen.


Illwerke

Wasser, Kraft und große Werke

Wasserenergie und Tourismus gehen im Montafon Hand in Hand. Seit mehr als 80 Jahren stellen die Vorarlberger Illwerke Staumauern und Kraftwerke in die Berglandschaft. Sie bauen Straßen, Wege und Seilbahnen und ziehen damit Ströme von Touristen an.


Silvretta

Am Ende der Eiszeit

Gletscher, Grate, Gipfel: Das hochalpine Dreierlei der Silvretta bleibt bestehen, doch es verändert sich. Weniger Eis, mehr Fels - so lautet der Kurzbefund. Er eröffnet Bergsteigern immer noch die besten Optionen für eine erlebnisreiche Tourenwoche.


Abstecher: Zimba

Bergsteiger unter sich

Ein Berg wie ein Denkmal: frei hingestellt in die Bergwelt, hoch, steil, unverwechselbar. Unnahbar ist sie dagegen nicht, die Zimba. Wer das "Montafoner Matterhorn" besteigen will, sollte allerdings kein Anfänger sein.


Landwirtschaft

Ein Stinker mit Geschichte

Riechen kann man ihn schon, lange bevor man ihn in den Mund bekommt, den Montafoner Sura Kees. Die Herstellung dieses kräftigen Sauerkäses hat in Vorarlberg seit dem Mittelalter Tradition. Ihre Wurzeln sind mit den Maisäßen verbunden, der Dreistufenwirtschaft, die die Walser einführten.


Pfarrer Joe

Und die Seele trägt das Sonntagskleid

Statt in der Kirche auf Betende zu warten, geht Hochwürden als Skilehrer auf die Piste. Die Elixiere der Heilpflanze nutzt er, um wohlschmeckende Medizin zu bereiten. Und im Info-Heft des Tourismusverbandes wird der Gaschurner Pfarrer Joe Egle unter der Rubrik "Schnapsverkostung" geführt.


Abstecher: Wormser Hohenweg

Streckenrekord in aller Stille

Er ist weit, sehr weit: Hoch über dem Montafon leitet der Wormser Weg Bergwanderer durch eine Landschaft von einsamer Größe.


Interview

Rückwärts schauen, vorwärts denken

Andreas Rudigier hat einen schönen Job, aber keine leichte Aufgabe. "Am Anfang", sagt der gebürtige Montafoner, "kam ich mir manchmal vor wie der einsame Rufer in der Wüste." Rudigier ist Geschäftsführer der Montafoner Museen, des Heimatschutzvereins und des Archivs. Nichts läge dem promovierten Kunstgeschichtler ferner als brave Brauchtumspflege.


Bergwald

Eine Erfahrung fürs Leben

Wald schafft Einkommen. Und er schützt die Menschen vor Naturgefahren. Dass er selber auch Schutz benötigt, haben die Montafoner schon vor langem erkannt.


Geschichte

Vorfahren mit "Migrationshintergrund"

Im Montafon arbeiten heute viele Ausländer - zum Unmut mancher Taleinwohner. Dabei sind viele von ihnen selbst Migrantenkinder. Seit dem Mittelalter, vor allem aber im 19. Jahrhundert zogen jedes Jahr Hunderte von Maurern, Gipsern, Ährenleserinnen, Krauthoblern oder Schwabenkindern in die Ferne, um ihr Glück und Geld zu machen.


Archäologie

Leute wie wir?

Die Talseite, wo heute der Ort Bartholomäberg liegt, lockte mit ihrer Aussicht und den langen Sonnenstunden schon die Menschen der Frühzeit an. Wissenschaftler machten hier im Friaga-Wald einen sensationellen Fund.

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