Samstag,
6.
Oktober, 18-1 Uhr Lange Nacht der Museen
Montafoner Bergbaumuseum Silbertal
Sonderausstellung:
Johann Bitschnau – Erinnerungen eines Silbertaler Lehrers
(1876-1929)
Programm:
18 Uhr Kinderprogramm – Adolf
Zudrell erzählt
Silbertaler Sagen
21 Uhr „Us am Leba griffa …“ mit
Monika Valentin.
Erinnerungen und Momentaufnahmen vom Leben damals und heute.
Textcollagen aus
persönlichen Gesprächen, dem Erzählcafé, selbst Erlebtem und
Erfundenem.
Erinnerungen, lückenhaftes und sagenhaftes in einem neuen
Kleid
zusammengefasst. Monika Valentin liest aus ihren eigenen
Texten, die aus
erzählten Geschichten entstanden sind.
Führungen mit Erich Fritz (18-24
Uhr)
Altes Frühmesshaus Bartholomäberg
Sonderausstellungen:
„Die Welt des Luzius Hauser“ – ein
Einblick in
Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und
Gegenreformation im Montafon im
17. Jahrhundert
„d´Bärger – üsari Lüt“ –
Begegnungen am
Bartholomäberg
Diese Ausstellung verbindet die Lebensgeschichte der Menschen
hier am Berg mit
ihrer tiefen Verbundenheit zur Region und sehr persönlichen
Geschichten aus dem
Alltag, teils heiteren, aber auch sehr tiefgreifenden
Erlebnissen und
Erfahrungen.
Programm:
19 Uhr: Kräuterkundestunde
mit Angelika Thaler-Zugg und
umfassenden Erläuterungen zu ihrem aufwändig erarbeiteten
Herbarium.
21 Uhr: Ausstellungsführung
zum Thema „Pfarrer Luzius
Hauser – Geistheiler und Hexenfinder in der frühen Neuzeit“
mit Kuratorin
Elisabeth Walch.
TIPP_Bewirtung:
„Ägabachnas Brot met frescha Krüterofstrichsvarianta“ und
„prickligam Hollundersekt
oder -saft os’m Käller“
Montafoner Heimatmuseum Schruns
Sonderausstellung:
„Feste und Bräuche im Montafoner
Jahreskreis“
Im Montafon üben bis heute viele Bräuche und Rituale eine
große Faszination auf
die Menschen aus, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung
teilweise gar nicht
mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen
Bräuchen, die gewissen
Tagen und Zeiten im Jahreskreis eine besondere Bedeutung
verleihen? Bräuche
sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen
Feierlichkeiten. Sie stehen
für gewachsene Tradition, oft auch für christliche
Glaubensinhalte, spiegeln
die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den
Einfluss der
Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen
wider.
Programm:
18-20 Uhr: „Medizinische Rezepte“
- Kinderprogramm
mit Klaus Bertle und Christof van Dellen.
18-20 Uhr: Literaturabend mit dem
Lorünser
Literaturkreis „Klopfzeichen“: „Mein Montafon von Stallehr bis
Partenen“. Die
AutorInnen lesen aus eigenen Werken, in Mundart und
Hochdeutsch.
Es lesen: Heinz Bitschnau, Lidwina
Boso, Maria
Etlinger, Annemarie Ganahl, Anna Gruber, Irene Würbel-Walter,
Olivia
Martin-Ganahl, Ingrid und Paul Verzetnitsch und Anneliese
Zerlauth. Musikalische
Begleitung –
„Schnägga“: Sonja Lorenzin,
Gerhard Mangeng, Monika Baumann-Salzgeber
20:15 Uhr „Erholungstage im
Erholungstal Montafon“
– die Kuranstalt und das Kurhotel Montafon: Mag. Lisa
Hessenberger im Gespräch
mit Eleonore Schönborn.
Führungen nach Bedarf (18-24 Uhr)
Montafoner
Tourismusmuseum Gaschurn
Sonderausstellungen:
„So jung!“
Bilder von geglückter und verlorener Kindheit im Montafon
Einst trieb die Armut
sie hinaus aus dem Tal; Männer, Frauen und Kinder. Während
jedoch die
Saisonwanderungen der Erwachsenen im historischen Bewusstsein
fest verankert
sind, blieb die Situation der Kinder weitestgehend ausgeblendet.
Nun widmet
sich eine Ausstellung in Gaschurn der historischen Situation von
Kindern im
Montafon. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie die Kinder in
ihrer eigenen
Heimat gelebt haben. Allein aus deren heimatlicher
Lebenssituation ergeben sich
schlüssige Erklärungen für Kinderarbeit in der Fremde. Zentrales
Medium der
Ausstellung ist die historische Fotografie. Die Ausstellung ist
gewissermaßen
ein begehbares Fotoalbum. Und die Bilder erzählen von manchmal
geglückten,
manchmal bedrückenden, immer aber von historischen Lebenswelten
der Kinder im
Montafon.
„Urlaubsgrüße aus dem Montafon“ –
Das Tal auf
Ansichtskarten und privaten Reisefotos“
Programm:
19 Uhr + 21 Uhr: Renate Vallaster
liest Sagen und
Mythen aus der Region.
Eine Jodlergruppe erfüllt mit
ihren Klängen die
gemütliche Museumsstube.
MAP Kellergalerie,
Schruns
Ausstellung: Edi Fetzel
– Hermann Präg
Edi Fetzel überlässt nichts dem Zufall. Seine Holzschnitte
sind Ergebnis seiner
Suche nach dem perfekten Holzschnitt. Szenen aus dem
bäuerlichen Leben
beherrschen die Themen der frühen Arbeiten. Expressiv,
geradlinig und
harmonisch. Seine Arbeiten sind in vielen privaten aber auch
öffentlichen
Sammlungen vertreten, so z.B. in der Albertina in Wien.
Hermann
Präg hat sich von der Malerei völlig gelöst und beschäftigt
sich seit Jahren
mit Lichtskulpturen, die einem langen Planungs- und
Herstellungsprozess
entspringen. Die Skulpturen sind Unikate, welche in mühevoller
Handarbeit vom
Künstler selbst hergestellt werden. Ausstellungen im In- und
Ausland sind
Zeichen einer breiten Anerkennung.
Programm:
19:30
Uhr: Künstlergespräch mit Edi Fetzel und Hermann Präg
In der Langen
Nacht der Museen und Galerien wird ein Mappenwerk vorgestellt,
welches im Zuge
dieser Ausstellung in einer kleinen limitierten Auflage zum
Verkauf gelangt.
Wintersportsammlung
Tschagguns
Im alten Gemeindeamt in Tschagguns
befindet sich im
dritten Obergeschoss eine Dauerausstellung zur Entwicklung des
Montafoner
Wintersports. Die von Helmut Marent (Obmann des SC Montafon)
über Jahrzehnte
gesammelten Ausstellungsobjekte zeigen die rasche Entwicklung
des Wintersports
und stellen die erfolgreichsten Rennläufer/innen des Tales
vor. Entsprechend
des Themenschwerpunktes der Langen Nacht 2012 werden zudem
Objekte der
Lawinenkommission Tschagguns ausgestellt.
Programm:
19:30 Uhr: „Die Lawinenkommission
Tschagguns und
ihre wichtigen Aufgaben“
Vortrag über die Aufgaben von Lawinenkommissionen und die
ihnen zur Verfügung
stehenden Hilfsmittel (mit Armin Salzgeber und Leander
Bitschnau von der
Lawinenkommission Tschagguns mit anschließender Diskussion)
21 Uhr: „Lawinenunglücke in
Tschagguns. Einsätze
einst und jetzt“:
Bebilderte Präsentation des Ablaufs von Rettungseinsätzen bei
Lawinenunglücken
in der Vergangenheit und der Gegenwart im Vergleich (mit Armin
Salzgeber und
Leander Bitschnau mit anschließender Diskussion)
Führungen durch die Ausstellung
nach Bedarf (18-24 Uhr)
Im Vorverkauf sind das Ticket
und die Broschüre
„Lange Nacht der Museen“ bei allen Montafoner Museen
erhältlich. Regionales
Ticket € 6,-- (Region Oberland, Montafon & allgemein), der
Eintritt für
Kinder bis 12 Jahre ist frei.
3. Oktober 2012
2. Oktober 2012
Jasshistorie & Jassabend
Jasshistorie & Jassabend
mit einer Einführung von Dr. Peter Melichar
Donnerstag, 4.10.2012, 20 Uhr im Montafoner Bergbaumuseum Silbertal
Jassen gilt in Vorarlberg und einigen angrenzenden Regionen als Volkssport, aber man weiß eigentlich recht wenig über seine Geschichte. Die kann der Vortrag von Dr. Peter Melichar auch nur teilweise erhellen und etwa der Frage nachgehen, was es mit den ältesten in Vorarlberg erhaltenen Spielkarten auf sich hat. Klar ist, dass das Jassen sehr nützlich war und vielleicht noch ist, um bestimmte soziale und kulturelle Praktiken spielerisch zu erlernen: Zählen, Addieren, miteinander zu streiten, sich zu versöhnen. Man lernte andere und sich selbst einzuschätzen. Beim "Steigerer" muss man, wenn man das Spiel machen will, etwas riskieren, insgesamt schult man die Konzentration und das Gedächtnis. Unverkennbar ist aber auch, dass das Jassen bei den Jungen stark an Bedeutung verloren hat. Noch ist es zu früh, um über das Aussterben des Jassens zu jammern, aber es steht - wie alle älteren Spiele - in bedrohlicher Konkurrenz mit dem Fernsehen und den Computerspielen.
Eintritt EUR 4,- / Mitglieder des Heimatschutzvereins frei
mit einer Einführung von Dr. Peter Melichar
Donnerstag, 4.10.2012, 20 Uhr im Montafoner Bergbaumuseum Silbertal
Jassen gilt in Vorarlberg und einigen angrenzenden Regionen als Volkssport, aber man weiß eigentlich recht wenig über seine Geschichte. Die kann der Vortrag von Dr. Peter Melichar auch nur teilweise erhellen und etwa der Frage nachgehen, was es mit den ältesten in Vorarlberg erhaltenen Spielkarten auf sich hat. Klar ist, dass das Jassen sehr nützlich war und vielleicht noch ist, um bestimmte soziale und kulturelle Praktiken spielerisch zu erlernen: Zählen, Addieren, miteinander zu streiten, sich zu versöhnen. Man lernte andere und sich selbst einzuschätzen. Beim "Steigerer" muss man, wenn man das Spiel machen will, etwas riskieren, insgesamt schult man die Konzentration und das Gedächtnis. Unverkennbar ist aber auch, dass das Jassen bei den Jungen stark an Bedeutung verloren hat. Noch ist es zu früh, um über das Aussterben des Jassens zu jammern, aber es steht - wie alle älteren Spiele - in bedrohlicher Konkurrenz mit dem Fernsehen und den Computerspielen.
Eintritt EUR 4,- / Mitglieder des Heimatschutzvereins frei
26. September 2012
Silvretta Historica – Von der Wissenschaft zur Gastwirtschaft
Tagung Freitag 28. bis Sonntag 30. September 2012 in Partenen/Montafon
Programm:
Freitag: Thema Wissenschaft I (Moderation Michael Kasper)
9.00-9.45 Eröffnung (mit Landesrätin Andrea Kaufmann, Land Vorarlberg; Barbara Gabrielli, Leiterin Amt für Kultur Kanton Graubünden; Standesrepräsentant Rudolf Lerch, Stand Montafon; Hubert Hämmerle, Interreg-Netzwerkstelle Vorarlberg; Marion Ebster, Projektkoordinatorin Silvretta Historica)
9.45-10.30 Von 0 auf 200 in 5 Jahren – Vom weissen Fleck zu 10 000 Jahren Alpingeschichte (Thomas Reitmaier, Christoph Walser)
10.30-11.00 Pause
11.00-11.45 Blick von oben in die Vergangenheit: Fernerkundung in der Archäologie (Karsten Lambers)
11.45-12.30 Holozäne Floren-, Klima- und Vegetationsgeschichte der Silvretta-Region (Jean Nicolas Haas)
12.30-13.00 Mittagspause
13.00-17.00 Exkursion: Bielerhöhe-Silvrettastausee (Leitung: Lambers/Reitmaier)
Bei Schlechtwetter: Führung durch das Alpinarium, Galtür
20.00 Abendvortrag: 10.000 Jahre Nutzungsgeschichte in der Silvretta (Thomas Reitmaier)
Samstag: Thema Wissenschaft II (Moderation Karsten Lambers)
9.00-9.45 Klimageschichte der Silvretta anhand von Gletscherbefunden – von der letzten Eiszeit bis heute (Martin Rutzinger)
9.45-10.30 „get die marck den höchsten grädten nach“ – Territorialisierung und die Entwicklung der Grenzen (Michael Kasper)
10.30-11.00 Pause
11.00-11.45 Mit der Seilbahn in die Berge. Die Geschichte der Verquickung von Alpintourismus und Energiewirtschaft in der Silvretta (Edith Hessenberger)
11.45-12.30 „... ein Herberg auf Caltür allzeit gewest.“ – Schwabenkinder, Schmuggler und Viehtreiber über die Silvretta (Dieter Petras)
12.30-12.45 Mittagspause
12.45-18.00 Exkursion Bielerhöhe-Saarbrückner Hütte (mit Anmeldung) (Leitung: Kasper)
Bei Schlechtwetter: Führung durch das Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn
Sonntag: Touristische Vermittlung (Moderation Thomas Reitmaier)
9.00-10.30 Kulturlandschaft und Tourismus (Podiumsdiskussion mit: Thomas Kaiser, Andreas Rudigier, Bruno Winkler)
10.30-11.00 Pause
11.00-12.30 Inwertsetzung von Forschung im Tourismus (Vorstellung der touristischen Produkte aus dem Projekt + Schlussdiskussion mit Benno Furrer, Katrin Granderath, Urs Wohler)
Tagungsort: Vallülasaal, Partenen
Anmeldung/Kosten: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für den Besuch der Vorträge nicht nötig. Anmeldungen für die beiden Exkursionen bis Donnerstag 27.9.2012 unter info@montafoner-museen.at.
Wiss. Organisation:
Michael Kasper (Montafoner Museen),
Karsten Lambers (Universität Konstanz),
Thomas Reitmaier (Archäologischer Dienst Graubünden)
Weitere Informationen zum Interreg-Projekt "Silvretta Historica":
Projektpartner: Stand Montafon, Hochmontafon Tourismus GmbH, Engadin Scuol Tourismus AG, Universität Konstanz, Vorarlberger Illwerke AG, Gemeinde Galtür, vorarlberg museum
Inhalt:
Die Silvretta-Region im Dreiländereck zwischen Graubünden, Tirol und Vorarlberg stellt ein besonders attraktives touristisches Ziel im Alpenraum dar und ist sowohl von Österreich wie auch von der Schweiz aus gut erschlossen. Während die angrenzenden Talschaften über Jahrtausende durch grenzüberschreitende Alpwirtschaft, Vieh- und Weinhandel sowie Arbeitsmigration in regem Austausch standen, erweist sich die gegenwärtige Zusammenarbeit als ausbaufähig. Ausgehend von sehr positiven Erfahrungen mit einer verstärkten Kooperation zwischen dem Montafon und dem Prättigau wird nun seit 2010 ein wissenschaftlich fundiertes kulturhistorisches Vermittlungsangebot zwischen dem Montafon, dem Paznaun und dem Unterengadin umgesetzt.
Ausgangspunkt dieser Kooperation sind archäologische und historische Forschungen im Silvretta-Gebiet, die einen tiefen Einblick in die Kulturgeschichte dieser Region bieten. Anhand von archäologischen Fundstellen, historischen Wegverbindungen, Orts- und Flurnamen und anderen Denkmälern bzw. historisch bedeutsamen Stätten lässt sich die bis in die Steinzeit zurückreichende Erschließung und Besiedlung, die wechselvolle Geschichte und die dynamische Mensch-Umwelt-Beziehung der Region inmitten einer eindrucksvollen Naturlandschaft nachvollziehen. Aktuelle Forschungen, welche die Universitäten Bamberg, Innsbruck, Konstanz und Zürich sowie die Montafoner Museen in enger Kooperation durchführen, bieten dabei eine hervorragende Grundlage für die Etablierung neuer kulturhistorischer Angebote, die sowohl die touristische Infrastruktur wie auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen stärken sollen und später überdies auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden könnten.
Ziel des Projekts ist die Etablierung eines touristischen Angebotes, das es BewohnerInnen und BesucherInnen der Region ermöglichen soll, entweder eigenständig oder mit kulturhistorisch ausgebildeten WanderführerInnen sogenannte „Points of Interest“ im Silvretta-Gebiet aufzusuchen, an denen sich verschiedene Aspekte der Kulturgeschichte der Region und ihrer Wechselwirkung mit dem Naturraum nachvollziehen lassen. Dies reicht von archäologischen Zeugnissen früher Alpwirtschaft über alte Saumpfade, Gletschermoränen bis hin zu Stätten, an denen historisch belegte Ereignisse stattfanden. Das neue Angebot soll das Verständnis für die Silvretta-Region als einer seit Jahrtausenden von Mensch und Natur gestalteten, dynamischen und schützenswerten Kulturlandschaft fördern.
Mit ähnlichen Absichten findet von 28. bis 30. September 2012 in Partenen im Montafon ein wissenschaftliches Kolloquium zu den vielfältigen Ergebnissen des Projektes geplant, das Einheimische und Gäste der Region gleichermaßen ansprechen soll, um im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen Neues zur Kulturgeschichte der Silvretta zu vermitteln. Interaktive Prozesse zwischen aktueller wissenschaftlicher Forschung und verschiedenen RaumnutzerInnen sollen das Verständnis für die nachhaltige Entwicklung im ökologisch sensiblen Alpenraum zukunftsgerichtet fördern. Die kulturtouristischen Angebote, die diese Interaktion ermöglichen, sollen zur wirtschaftlichen Stärkung der beteiligten Regionen beitragen, wobei insbesondere die Etablierung grenzüberschreitender Angebote dem touristischen Programm wie auch der interregionalen Zusammenarbeit eine neue Qualität verleihen soll. In diesem Sinne kann das Angebot auch auf einer kulturhistorischen Grundlage Perspektiven für die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Silvretta-Region aufzeigen.
Programm:
Freitag: Thema Wissenschaft I (Moderation Michael Kasper)
9.00-9.45 Eröffnung (mit Landesrätin Andrea Kaufmann, Land Vorarlberg; Barbara Gabrielli, Leiterin Amt für Kultur Kanton Graubünden; Standesrepräsentant Rudolf Lerch, Stand Montafon; Hubert Hämmerle, Interreg-Netzwerkstelle Vorarlberg; Marion Ebster, Projektkoordinatorin Silvretta Historica)
9.45-10.30 Von 0 auf 200 in 5 Jahren – Vom weissen Fleck zu 10 000 Jahren Alpingeschichte (Thomas Reitmaier, Christoph Walser)
10.30-11.00 Pause
11.00-11.45 Blick von oben in die Vergangenheit: Fernerkundung in der Archäologie (Karsten Lambers)
11.45-12.30 Holozäne Floren-, Klima- und Vegetationsgeschichte der Silvretta-Region (Jean Nicolas Haas)
12.30-13.00 Mittagspause
13.00-17.00 Exkursion: Bielerhöhe-Silvrettastausee (Leitung: Lambers/Reitmaier)
Bei Schlechtwetter: Führung durch das Alpinarium, Galtür
20.00 Abendvortrag: 10.000 Jahre Nutzungsgeschichte in der Silvretta (Thomas Reitmaier)
Samstag: Thema Wissenschaft II (Moderation Karsten Lambers)
9.00-9.45 Klimageschichte der Silvretta anhand von Gletscherbefunden – von der letzten Eiszeit bis heute (Martin Rutzinger)
9.45-10.30 „get die marck den höchsten grädten nach“ – Territorialisierung und die Entwicklung der Grenzen (Michael Kasper)
10.30-11.00 Pause
11.00-11.45 Mit der Seilbahn in die Berge. Die Geschichte der Verquickung von Alpintourismus und Energiewirtschaft in der Silvretta (Edith Hessenberger)
11.45-12.30 „... ein Herberg auf Caltür allzeit gewest.“ – Schwabenkinder, Schmuggler und Viehtreiber über die Silvretta (Dieter Petras)
12.30-12.45 Mittagspause
12.45-18.00 Exkursion Bielerhöhe-Saarbrückner Hütte (mit Anmeldung) (Leitung: Kasper)
Bei Schlechtwetter: Führung durch das Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn
Sonntag: Touristische Vermittlung (Moderation Thomas Reitmaier)
9.00-10.30 Kulturlandschaft und Tourismus (Podiumsdiskussion mit: Thomas Kaiser, Andreas Rudigier, Bruno Winkler)
10.30-11.00 Pause
11.00-12.30 Inwertsetzung von Forschung im Tourismus (Vorstellung der touristischen Produkte aus dem Projekt + Schlussdiskussion mit Benno Furrer, Katrin Granderath, Urs Wohler)
Tagungsort: Vallülasaal, Partenen
Anmeldung/Kosten: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist für den Besuch der Vorträge nicht nötig. Anmeldungen für die beiden Exkursionen bis Donnerstag 27.9.2012 unter info@montafoner-museen.at.
Wiss. Organisation:
Michael Kasper (Montafoner Museen),
Karsten Lambers (Universität Konstanz),
Thomas Reitmaier (Archäologischer Dienst Graubünden)
Weitere Informationen zum Interreg-Projekt "Silvretta Historica":
Projektpartner: Stand Montafon, Hochmontafon Tourismus GmbH, Engadin Scuol Tourismus AG, Universität Konstanz, Vorarlberger Illwerke AG, Gemeinde Galtür, vorarlberg museum
Inhalt:
Die Silvretta-Region im Dreiländereck zwischen Graubünden, Tirol und Vorarlberg stellt ein besonders attraktives touristisches Ziel im Alpenraum dar und ist sowohl von Österreich wie auch von der Schweiz aus gut erschlossen. Während die angrenzenden Talschaften über Jahrtausende durch grenzüberschreitende Alpwirtschaft, Vieh- und Weinhandel sowie Arbeitsmigration in regem Austausch standen, erweist sich die gegenwärtige Zusammenarbeit als ausbaufähig. Ausgehend von sehr positiven Erfahrungen mit einer verstärkten Kooperation zwischen dem Montafon und dem Prättigau wird nun seit 2010 ein wissenschaftlich fundiertes kulturhistorisches Vermittlungsangebot zwischen dem Montafon, dem Paznaun und dem Unterengadin umgesetzt.
Ausgangspunkt dieser Kooperation sind archäologische und historische Forschungen im Silvretta-Gebiet, die einen tiefen Einblick in die Kulturgeschichte dieser Region bieten. Anhand von archäologischen Fundstellen, historischen Wegverbindungen, Orts- und Flurnamen und anderen Denkmälern bzw. historisch bedeutsamen Stätten lässt sich die bis in die Steinzeit zurückreichende Erschließung und Besiedlung, die wechselvolle Geschichte und die dynamische Mensch-Umwelt-Beziehung der Region inmitten einer eindrucksvollen Naturlandschaft nachvollziehen. Aktuelle Forschungen, welche die Universitäten Bamberg, Innsbruck, Konstanz und Zürich sowie die Montafoner Museen in enger Kooperation durchführen, bieten dabei eine hervorragende Grundlage für die Etablierung neuer kulturhistorischer Angebote, die sowohl die touristische Infrastruktur wie auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen stärken sollen und später überdies auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden könnten.
Ziel des Projekts ist die Etablierung eines touristischen Angebotes, das es BewohnerInnen und BesucherInnen der Region ermöglichen soll, entweder eigenständig oder mit kulturhistorisch ausgebildeten WanderführerInnen sogenannte „Points of Interest“ im Silvretta-Gebiet aufzusuchen, an denen sich verschiedene Aspekte der Kulturgeschichte der Region und ihrer Wechselwirkung mit dem Naturraum nachvollziehen lassen. Dies reicht von archäologischen Zeugnissen früher Alpwirtschaft über alte Saumpfade, Gletschermoränen bis hin zu Stätten, an denen historisch belegte Ereignisse stattfanden. Das neue Angebot soll das Verständnis für die Silvretta-Region als einer seit Jahrtausenden von Mensch und Natur gestalteten, dynamischen und schützenswerten Kulturlandschaft fördern.
Mit ähnlichen Absichten findet von 28. bis 30. September 2012 in Partenen im Montafon ein wissenschaftliches Kolloquium zu den vielfältigen Ergebnissen des Projektes geplant, das Einheimische und Gäste der Region gleichermaßen ansprechen soll, um im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen Neues zur Kulturgeschichte der Silvretta zu vermitteln. Interaktive Prozesse zwischen aktueller wissenschaftlicher Forschung und verschiedenen RaumnutzerInnen sollen das Verständnis für die nachhaltige Entwicklung im ökologisch sensiblen Alpenraum zukunftsgerichtet fördern. Die kulturtouristischen Angebote, die diese Interaktion ermöglichen, sollen zur wirtschaftlichen Stärkung der beteiligten Regionen beitragen, wobei insbesondere die Etablierung grenzüberschreitender Angebote dem touristischen Programm wie auch der interregionalen Zusammenarbeit eine neue Qualität verleihen soll. In diesem Sinne kann das Angebot auch auf einer kulturhistorischen Grundlage Perspektiven für die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Silvretta-Region aufzeigen.
19. September 2012
septimo in der 2. Wochenhälfte
- Donnerstag, 20.9.2012, 20 Uhr im Gemeindesaal St. Gallenkirch: Heimatabend der Trachtengruppe St. Gallenkirch
- Freitag, 21.9.2012 um 20 Uhr im Heimatmuseum Schruns: Die Schwabenkinder. Lesung mit Elmar Bereuter
- Samstag, 22.9.2012 um 20 Uhr im Vitalzentrum Felbermayer, Gaschurn: Prättigauer Abend – Prättigauer Geschichten und Montafoner Musik
- Sonntag, 23.9.2012 um 13 Uhr in Galgenul: ViaValtellina Montafon. Kulturlandschaftswanderung mit Friedrich Juen
17. September 2012
septimo-Woche 4
Die nächste septimo-Woche startet mit tollem Programm:
Montag, 17.9.2012, 20 Uhr Hotel Adler St. Anton i. M.: Grenzen und Passnamen im Montafon (Vortrag mit Dr. Guntram Plangg)
Dienstag, 18.9.2012, 13:30 Uhr Tourismusinfo St. Gallenkirch: Kräuterwanderung mit Angelika Thaler-Zugg
Mittwoch, 19.9.2012, 14 Uhr Schulhaus Lorüns: Kulturhistorische Wanderung Lorüns-Diebschlössle-Stallehr (mit Mag. Claus-Stephan Holdermann)
Montag, 17.9.2012, 20 Uhr Hotel Adler St. Anton i. M.: Grenzen und Passnamen im Montafon (Vortrag mit Dr. Guntram Plangg)
Dienstag, 18.9.2012, 13:30 Uhr Tourismusinfo St. Gallenkirch: Kräuterwanderung mit Angelika Thaler-Zugg
Mittwoch, 19.9.2012, 14 Uhr Schulhaus Lorüns: Kulturhistorische Wanderung Lorüns-Diebschlössle-Stallehr (mit Mag. Claus-Stephan Holdermann)
9. September 2012
septimo - coming up next:
- montag, 10.9.: montafoner montaggespräche - heimat zwischen baku und schruns (20 uhr im kunstforum montafon)
- dienstag, 11.9.: konzert "nacht" (mit georg friedrich haas und dem pacific quartet vienna - 20 uhr im vitalzentrum felbermayer gaschurn)
- mittwoch, 12.9.: nikolauskirche gortipohl (mit andreas rudigier - 18 uhr)
- dienstag, 11.9.: konzert "nacht" (mit georg friedrich haas und dem pacific quartet vienna - 20 uhr im vitalzentrum felbermayer gaschurn)
- mittwoch, 12.9.: nikolauskirche gortipohl (mit andreas rudigier - 18 uhr)
6. September 2012
septimo am Wochenende
- freitag
7.9., 20 uhr im heimatmuseum schruns: Leben und Werk des Sport- und
Höhenphysiologen Arnold Durig (1872-1961) - Vortrag von Dr.
Hanns-Christian Gunga
- samstag, 8.9., ab 13:30 uhr bartholomäberg: Das Montafon im Zeichen der Archäologie. Thementag Bergbau
- sonntag, 9.9., um 9 uhr im silbertal: Alp- und Maisäßwanderung im hinteren Silbertal. Exkursion mit Dr. Leo Walser
- samstag, 8.9., ab 13:30 uhr bartholomäberg: Das Montafon im Zeichen der Archäologie. Thementag Bergbau
- sonntag, 9.9., um 9 uhr im silbertal: Alp- und Maisäßwanderung im hinteren Silbertal. Exkursion mit Dr. Leo Walser
29. August 2012
septimo-vorschau
- morgen,
donnerstag, 30.8. vortrag zur geschichte des bergbaus im montafon von dr.
georg neuhauser um 20 uhr im bergbaumuseum silbertal
- übermorgen, freitag, 31.8. voll.mond.wanderung mit hertha glück: zum fürchta schö im mondesglanz (ab 18 jahren) um 19:15 treffpunkt beim bahnhof vandans
- achtung: am freitag, 31.8. endet auch die anmeldefrist für die höhlenexkursion ins rätikon nächste woche (4./5.9.)!!!
Bild: Höhle WP-93 (Bildautor: Alexander Klampfer - herzlichen Dank!)
- übermorgen, freitag, 31.8. voll.mond.wanderung mit hertha glück: zum fürchta schö im mondesglanz (ab 18 jahren) um 19:15 treffpunkt beim bahnhof vandans
- achtung: am freitag, 31.8. endet auch die anmeldefrist für die höhlenexkursion ins rätikon nächste woche (4./5.9.)!!!
Bild: Höhle WP-93 (Bildautor: Alexander Klampfer - herzlichen Dank!)
27. August 2012
septimo-programm ende august...
die nächsten 3 septimo-termine - intensivprogramm mit unserem museumspädagogen klaus bertle:
montag, 27.8., 13-17 uhr: Alte Säge Rasafei „Müllis Ferdi“. Führungen und Schausägen mit Hubert Loretz und Klaus Bertle
dienstag, 28.8., 09:30 uhr: Silberpfad - Kristberg. Führung mit Klaus Bertle
mittwoch, 29.8., 16 uhr: Barockkirche Bartholomäberg. Führung mit Klaus Bertle
montag, 27.8., 13-17 uhr: Alte Säge Rasafei „Müllis Ferdi“. Führungen und Schausägen mit Hubert Loretz und Klaus Bertle
dienstag, 28.8., 09:30 uhr: Silberpfad - Kristberg. Führung mit Klaus Bertle
mittwoch, 29.8., 16 uhr: Barockkirche Bartholomäberg. Führung mit Klaus Bertle
23. August 2012
Ausstellung "So jung!" - Bilder von geglückter und verlorener Kindheit im Montafon
Zum Beginn der Veranstaltungsreihe "septimo" laden die Montafoner Museen am Sonntag,
26. August 2012, um 10:15 Uhr ins Tourismusmuseum Gaschurn zur Eröffnung
der Ausstellung "So jung!" - Bilder von geglückter und verlorener
Kindheit im Montafon.
Die Ausstellung ist Teil des Interreg-Projekts "Die Schwabenkinder" und kann am Sonntag bei freiem Eintritt besichtigt werden. Am Nachmittag findet um 14:30 Uhr eine Kuratorenführung mit Robert Gander und Bruno Winkler statt.
Zur Eröffnung sprechen: Bgm. Rudolf Lerch (Stand Montafon), Bruno Winkler (Kurator), Michael Kasper (Montafoner Museen)
Einst trieb die Armut Männer, Frauen und Kinder hinaus aus dem Tal. Während jedoch die Saisonwanderungen der erwachsenen Montafoner im historischen Bewusstsein fest verankert sind, blieb die Situation der Kinder weitestgehend ausgeblendet. Nun widmet sich die Ausstellung in Gaschurn der historischen Situation von Kindern im Montafon.
Aber nicht das Arbeitsleben der Schwabenkinder auf den großen Gutshöfen Süddeutschlands wird dokumentiert. Vielmehr geht die Ausstellung der Frage nach, wie die Montafoner Kinder in ihrer eigenen Heimat gelebt haben. Allein daraus ergeben sich Erklärungen für das oft problematische Weggehen von Kindern.
Zentrales Medium der Ausstellung ist die historische Fotografie. Alte Fotos können, wie kaum ein historisches Medium, anschauliche Bilder von der damaligen Kinderwelt zeichnen. Darüber hinaus macht speziell die Amateurfotografie unscheinbare Details "lesbar." Unbeabsichtigt weisen solche Bilder auf Aspekte hin, die man in der Regel übersieht oder verharmlost.
Die Ausstellung ist gewissermaßen ein begehbares Fotoalbum. Und die Bilder erzählen von manchmal geglückten, manchmal bedrückenden, immer aber von vergessenen Lebenswelten...
Weitere septimo-Veranstaltungen zu diesem Themenbereich:
- Freitag, 21.9., 20:00 Uhr, Heimatmuseum Schruns: Die Schwabenkinder (Lesung mit Elmar Bereuter)
- Samstag, 22.9., 20:00 Uhr, Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn: Prättigauer Abend (Prättigauer Geschichten und Montafoner Musik)
- Sonntag, 30.9., 14:00 Uhr, Tourismusmuseum Gaschurn: Zeitzeugengespräch mit Hans Vallaster zum Thema "Montafoner Schwabenkinder".
Die Ausstellung ist Teil des Interreg-Projekts "Die Schwabenkinder" und kann am Sonntag bei freiem Eintritt besichtigt werden. Am Nachmittag findet um 14:30 Uhr eine Kuratorenführung mit Robert Gander und Bruno Winkler statt.
Zur Eröffnung sprechen: Bgm. Rudolf Lerch (Stand Montafon), Bruno Winkler (Kurator), Michael Kasper (Montafoner Museen)
Einst trieb die Armut Männer, Frauen und Kinder hinaus aus dem Tal. Während jedoch die Saisonwanderungen der erwachsenen Montafoner im historischen Bewusstsein fest verankert sind, blieb die Situation der Kinder weitestgehend ausgeblendet. Nun widmet sich die Ausstellung in Gaschurn der historischen Situation von Kindern im Montafon.
Aber nicht das Arbeitsleben der Schwabenkinder auf den großen Gutshöfen Süddeutschlands wird dokumentiert. Vielmehr geht die Ausstellung der Frage nach, wie die Montafoner Kinder in ihrer eigenen Heimat gelebt haben. Allein daraus ergeben sich Erklärungen für das oft problematische Weggehen von Kindern.
Zentrales Medium der Ausstellung ist die historische Fotografie. Alte Fotos können, wie kaum ein historisches Medium, anschauliche Bilder von der damaligen Kinderwelt zeichnen. Darüber hinaus macht speziell die Amateurfotografie unscheinbare Details "lesbar." Unbeabsichtigt weisen solche Bilder auf Aspekte hin, die man in der Regel übersieht oder verharmlost.
Die Ausstellung ist gewissermaßen ein begehbares Fotoalbum. Und die Bilder erzählen von manchmal geglückten, manchmal bedrückenden, immer aber von vergessenen Lebenswelten...
Weitere septimo-Veranstaltungen zu diesem Themenbereich:
- Freitag, 21.9., 20:00 Uhr, Heimatmuseum Schruns: Die Schwabenkinder (Lesung mit Elmar Bereuter)
- Samstag, 22.9., 20:00 Uhr, Vital-Zentrum Felbermayer, Gaschurn: Prättigauer Abend (Prättigauer Geschichten und Montafoner Musik)
- Sonntag, 30.9., 14:00 Uhr, Tourismusmuseum Gaschurn: Zeitzeugengespräch mit Hans Vallaster zum Thema "Montafoner Schwabenkinder".
13. August 2012
septimo 2012
septimo 2012 – Von
Grenzen und ihren Überschreitungen…
Die Montafoner Museen läuten
im Rahmen des Kulturmonats septimo (September im Montafon) zum zweiten Mal eine
kulturhistorische Erntezeit in der Region ein. Im frühherbstlichen Montafon
wird von Ende August (25.8.) bis Anfang Oktober (6.10.) ein reichhaltiges und
abwechslungsreiches Programm zur Geschichte und Gegenwart des Tales geboten.
Inhaltliche Schwerpunkte bilden Auseinandersetzungen mit dem Thema „Heimat“, mit
der allgegenwärtigen „Kulturlandschaft“ sowie mit dem offenen Themenfeld der „Grenzüberschreitungen“.
Der Heimatschutzverein Montafon setzt mit seinem innovativen
und einzigartigen Vermittlungsprogramm septimo neue Maßstäbe in der besucherfreundlichen
Präsentation der regionalen Kulturgeschichte, die in den vergangenen Jahren
umfassend erforscht und aufgearbeitet wurde. Über alle Altersgruppen hinweg
wird das Publikum eingeladen, sich mit Themen wie „Heimat“, der Schwabenkinderwanderung
oder anderen Formen des Kommens und Gehens im Montafon auseinanderzusetzen. Das
Jugendprojekt „Heimat bauen“ sowie die Ausstellungseröffnung „‘So jung!‘ –
Bilder von geglückter und verlorener Kindheit im Montafon“ stehen bewusst am
Beginn des 40-tägigen Veranstaltungsreigens und haben Signalcharakter für die
Ausrichtung eines „Heimatschutzvereins“ im 21. Jahrhundert. Das mehrtägige
Kolloquium zum grenzüberschreitenden und zukunftsweisenden Projekt „Silvretta
Historica“ stellt einen der Schluss- und Höhepunkte des Kulturherbstes in der
südlichsten Region Vorarlbergs dar.
Neben den genannten Schwerpunkten steht insbesondere die
Kulturlandschaft des Montafons – von der Alfenz bis zum Piz Buin – im Fokus.
Die Veranstaltungsorte finden sich dementsprechend vom Talbeginn bis zum
Talschluss über alle Höhenstufen hinweg verteilt und heben die kulturlandschaftliche
Vielfalt, die das Montafon zu bieten hat, klar hervor. Alpen und Maisäße,
Wanderwege, Gasthäuser, Kirchen, Hütten, Höhlen und Museen sind Schauplätze der
Veranstaltungen.
Aufgrund der breiten Palette an Themen und Formaten spricht
das kulturelle Angebot unterschiedlichste Zielgruppen an: Für historisch
Interessierte ist ebenso viel dabei wie für Wanderfreunde; desgleichen kommen
musikalisch Versierte, aber auch von der Natur Faszinierte auf ihre Kosten.
Künstlerisch wache Besuchergruppen finden genauso ihre Gustos wie Anhänger von
Geselligkeit auf kulturellem Niveau. Die Montafoner Museen, die mit diesem
Angebot eine kulturhistorische und auch kulturtouristische Nische nutzen, setzen
damit ein klares Signal der Offenheit. Weit über die Region und das Land hinaus
existiert bislang kein vergleichbar breites, dichtes und kompaktes
Kulturangebot, das einen regionalen Imagegewinn, ein singuläres Profil und ein
breites Publikumsinteresse in diesem Maße gewährleistet.
Michael Kasper (Obmann Heimatschutzverein Montafon)
Das Programm und alle weiteren Infos unter: www.montafoner-museen.at/SIM_Broschre_2012_V5_100dpi.pdf bzw. www.montafoner-museen.at/septimo-2012
Das Programm und alle weiteren Infos unter: www.montafoner-museen.at/SIM_Broschre_2012_V5_100dpi.pdf bzw. www.montafoner-museen.at/septimo-2012
6. Juli 2012
Schausägen – Rasafei „Müllis Ferdi“
Schausägen – Rasafei „Müllis Ferdi“
Führungen und Schausägen mit Hubert Loretz und Klaus Bertle
Tschagguns/Latschau am Samstag 7. Juli von 13-17 Uhr
Die alte Säge am Rasafeibach in Latschau ist nach dem Flurnamen „Mülli“ (die Mülli erinnert an die bis ins 20. Jahrhundert in der Nähe betriebene Getreidemühle) und dem früheren Besitzer Ferdinand Loretz benannt. Die Familie Loretz erwarb 1849 die seit dem 18. Jahrhundert betriebene Säge von den Geschwistern Gavanesch. Der heutige Zustand entspricht im Wesentlichen dem von 1907. Damals erfolgte der Umbau zu einem so genannten Venezianergatter aus Teilen einer Säge in Frastanz. Im gemauerten Untergeschoss befindet sich das oberschlächtige hölzerne Wasserrad (Durchmesser 4,1 m), welches in der Radstube die Transmission antreibt. Diese sorgt über zwei exzentrische Schwungräder und die Stelzen für die Auf- und Abbewegungen des Venezianergatters, einem einfachen senkrechten Sägeblatt mit automatischem Vorschub. Über eine Handwinde werden die Baumstämme seitlich auf den Blochwagen geholt.
Führungen und Schausägen mit Hubert Loretz und Klaus Bertle
Tschagguns/Latschau am Samstag 7. Juli von 13-17 Uhr
Die alte Säge am Rasafeibach in Latschau ist nach dem Flurnamen „Mülli“ (die Mülli erinnert an die bis ins 20. Jahrhundert in der Nähe betriebene Getreidemühle) und dem früheren Besitzer Ferdinand Loretz benannt. Die Familie Loretz erwarb 1849 die seit dem 18. Jahrhundert betriebene Säge von den Geschwistern Gavanesch. Der heutige Zustand entspricht im Wesentlichen dem von 1907. Damals erfolgte der Umbau zu einem so genannten Venezianergatter aus Teilen einer Säge in Frastanz. Im gemauerten Untergeschoss befindet sich das oberschlächtige hölzerne Wasserrad (Durchmesser 4,1 m), welches in der Radstube die Transmission antreibt. Diese sorgt über zwei exzentrische Schwungräder und die Stelzen für die Auf- und Abbewegungen des Venezianergatters, einem einfachen senkrechten Sägeblatt mit automatischem Vorschub. Über eine Handwinde werden die Baumstämme seitlich auf den Blochwagen geholt.
4. Juli 2012
Kulturlandschaftswanderung Netza/Monigg/Sasarscha
Kulturlandschaftswanderung Netza/Monigg/Sasarscha
Exkursion mit Dr. Leo Walser
Sonntag, 8. Juli, 9 Uhr
Treffpunkt Gemeindeamt St. Gallenkirch
Im September 2011 wurde das Buch „Netza, Monigg und Sasarscha–Traditionelle Berglandwirtschaft in Gortipohl“ als Band 23 der Montafoner Schriftenreihe des Heimatschutzvereines herausgegeben. Diese umfassende Dokumentation der vielfältigen Maisäß- und Alplandschaft am Balbierbach ist Anlass für das Angebot an alle interessierten Personen, sich auch vor Ort über die Kultur- und Baugeschichte dieser Gebiete und über die Veränderungen in letzter Zeit zu informieren.
Diese ganztägige Rundwanderung (mit Selbstverpflegung) erfordert eine gewisse Grundkondition (reine Gehzeit gut 5 Stunden) und eine bergwegtaugliche Ausrüstung (Schuhe mit griffiger Sohle, Regenschutz, eventuell Wanderstöcke). Bei Regenwetter wird die Wanderung auf Sonntag, den 15. Juli verschoben (Anfragen ab 7. Juli unter T. 0650/6365484)
Exkursion mit Dr. Leo Walser
Sonntag, 8. Juli, 9 Uhr
Treffpunkt Gemeindeamt St. Gallenkirch
Im September 2011 wurde das Buch „Netza, Monigg und Sasarscha–Traditionelle Berglandwirtschaft in Gortipohl“ als Band 23 der Montafoner Schriftenreihe des Heimatschutzvereines herausgegeben. Diese umfassende Dokumentation der vielfältigen Maisäß- und Alplandschaft am Balbierbach ist Anlass für das Angebot an alle interessierten Personen, sich auch vor Ort über die Kultur- und Baugeschichte dieser Gebiete und über die Veränderungen in letzter Zeit zu informieren.
Diese ganztägige Rundwanderung (mit Selbstverpflegung) erfordert eine gewisse Grundkondition (reine Gehzeit gut 5 Stunden) und eine bergwegtaugliche Ausrüstung (Schuhe mit griffiger Sohle, Regenschutz, eventuell Wanderstöcke). Bei Regenwetter wird die Wanderung auf Sonntag, den 15. Juli verschoben (Anfragen ab 7. Juli unter T. 0650/6365484)
25. Juni 2012
ViaValtellina. Montafon - neuer Kulturlandschaftsführer
Die ViaValtellina. Montafon
Die ViaValtellina verläuft von Tirano, der Hauptstadt des norditalienischen Veltlins, über den Berninapass in Richtung Davos und dann weiter über das Schlappiner Joch ins Montafon, wo Schruns als Umschlagplatz gewissermaßen die Funktion des Zielortes der ViaValtellina einnimmt. Diese historische Route spielte bis in die Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im grenzüberschreitenden Handelsverkehr.
Auf jene Strecke, die durch das Montafon verläuft, sowie auf interessante Stationen und Themen in ihrem Einzugsbereich richten die Autoren im vorliegenden Kulturlandschaftsführer ihren Blick.
In abwechslungsreicher Mischung werden Gebäude, Maißsäße und Alpen beschrieben, Handwerkstechniken erläutert sowie Naturgefahren, kriegerische Ereignisse und Kriminalgeschichten vorgestellt.
Kurzinfo:
Herausgeber: Friedrich Juen, Michael Kasper, Andreas Rudigier
Titel: Die ViaValtellina. Montafon
Reihe: Sonderband zur Montafoner Schriftenreihe 16
Erscheinungsjahr: 2012
Seiten: 152
ISBN: 978-3-902225-48-1
Preis: € 9,00 (7,00 für Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon)
erhältlich in den Montafoner Museen und unter www.montafoner-museen.at
Die ViaValtellina verläuft von Tirano, der Hauptstadt des norditalienischen Veltlins, über den Berninapass in Richtung Davos und dann weiter über das Schlappiner Joch ins Montafon, wo Schruns als Umschlagplatz gewissermaßen die Funktion des Zielortes der ViaValtellina einnimmt. Diese historische Route spielte bis in die Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im grenzüberschreitenden Handelsverkehr.
Auf jene Strecke, die durch das Montafon verläuft, sowie auf interessante Stationen und Themen in ihrem Einzugsbereich richten die Autoren im vorliegenden Kulturlandschaftsführer ihren Blick.
In abwechslungsreicher Mischung werden Gebäude, Maißsäße und Alpen beschrieben, Handwerkstechniken erläutert sowie Naturgefahren, kriegerische Ereignisse und Kriminalgeschichten vorgestellt.
Kurzinfo:
Herausgeber: Friedrich Juen, Michael Kasper, Andreas Rudigier
Titel: Die ViaValtellina. Montafon
Reihe: Sonderband zur Montafoner Schriftenreihe 16
Erscheinungsjahr: 2012
Seiten: 152
ISBN: 978-3-902225-48-1
Preis: € 9,00 (7,00 für Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon)
erhältlich in den Montafoner Museen und unter www.montafoner-museen.at
13. Juni 2012
Feste und Bräuche im Montafoner Jahreskreis
Feste und Bräuche im Montafoner Jahreskreis
Ausstellungseröffnung
14. Juni 2012
20:00 Uhr
Montafoner Heimatmuseum Schruns
Im Montafon prägen bis heute viele Bräuche und Feste den Alltag im Jahreskreis, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung teilweise gar nicht mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen Bräuchen? Bräuche sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen Feierlichkeiten. Sie stehen für gewachsene Tradition, oft auch für christliche Glaubensinhalte, spiegeln die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den Einfluss der Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen wider.
Ausstellungseröffnung
14. Juni 2012
20:00 Uhr
Montafoner Heimatmuseum Schruns
Im Montafon prägen bis heute viele Bräuche und Feste den Alltag im Jahreskreis, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung teilweise gar nicht mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen Bräuchen? Bräuche sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen Feierlichkeiten. Sie stehen für gewachsene Tradition, oft auch für christliche Glaubensinhalte, spiegeln die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den Einfluss der Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen wider.
5. Juni 2012
Schwabenkindermesse
Sonntag, 10. Juni 2012, 17:00 Uhr
Pfarrkirche St. Jodok Schruns
Die Schwabenkindermesse von Enjott Schneider entstand auszugsweise aus der Filmmusik zu Jo Baiers Film „Die Schwabenkinder“: Kyrie, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei wurden für den Film komponiert, der die Geschichte des Bauernjungen Kaspar und der über Jahrhunderte auf Kindermärkten verdingten Tiroler und Vorarlberger Kinder erzählt.
Die übrigen Teile wurden hinzugefügt, so dass eine eigenständige und zyklisch geschlossene Messe-Komposition entstanden ist. Es dürfte ein Novum der Musikgeschichte sein, dass aus einer Filmmusik eine liturgisch stimmige Messe hervorgegangen ist.
Karten an der Abendkassa (€ 15,-/10,- erm.)
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in C KV 278
Sub tuum praesidium KV 198
Sancta Maria, mater Dei KV 273
Misericordias Domini KV 222
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Salve Regina
Aus dem Psalm 95, op. 46
Kommt, lasst uns anbeten
Kommet herzu
Enjott Schneider (1950)
Schwabenkindermesse
Kyrie
Gloria
Sanctus
Benedictus
Agnus Dei
Kirchenchor Schruns (Einstudierung: Johannes Pfefferkorn)
Vorarlberger Madrigalchor
Collegium Instrumentale Dornbirn
Judith Bechter, Sopran
Johannes Puchleitner, Tenor
Dirigent: Guntram Simma
Pfarrkirche St. Jodok Schruns
Die Schwabenkindermesse von Enjott Schneider entstand auszugsweise aus der Filmmusik zu Jo Baiers Film „Die Schwabenkinder“: Kyrie, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei wurden für den Film komponiert, der die Geschichte des Bauernjungen Kaspar und der über Jahrhunderte auf Kindermärkten verdingten Tiroler und Vorarlberger Kinder erzählt.
Die übrigen Teile wurden hinzugefügt, so dass eine eigenständige und zyklisch geschlossene Messe-Komposition entstanden ist. Es dürfte ein Novum der Musikgeschichte sein, dass aus einer Filmmusik eine liturgisch stimmige Messe hervorgegangen ist.
Karten an der Abendkassa (€ 15,-/10,- erm.)
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in C KV 278
Sub tuum praesidium KV 198
Sancta Maria, mater Dei KV 273
Misericordias Domini KV 222
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Salve Regina
Aus dem Psalm 95, op. 46
Kommt, lasst uns anbeten
Kommet herzu
Enjott Schneider (1950)
Schwabenkindermesse
Kyrie
Gloria
Sanctus
Benedictus
Agnus Dei
Kirchenchor Schruns (Einstudierung: Johannes Pfefferkorn)
Vorarlberger Madrigalchor
Collegium Instrumentale Dornbirn
Judith Bechter, Sopran
Johannes Puchleitner, Tenor
Dirigent: Guntram Simma
31. Mai 2012
Die Bedeutung des Wortes „Montafon“
Der Namen Montafon entwickelte
sich aus rätoromanischen Sprachwurzeln. Erklärungsversuche, diesen Begriff in
unsere heutige deutsche Sprache zu übersetzen, wurden viele unternommen. Die
sprachkundliche Forschung deutete ihn einmal als Grubenberg oder durchlöcherten
Berg, womit sie offensichtlich auf die Tradition des Tales im Bereich des
Bergbaus Rücksicht nahm. Ein andermal sprach die heimatkundliche Forschung vom Bergbrunn
oder vom Stillalpenberg; wieder andere Deutungsversuche sahen in der
Bezeichnung Montafon gar die Verdopplung des Begriffes Berg.
21. Mai 2012
Zwangsarbeit im Montafon - eine endlose Geschichte?
Unter http://mabogsi.wordpress.com/2012/05/19/umgang-mit-beteiligung-von-zwangsarbeitern-bei-bauprojekten-in-der-ns-zeit/ findet sich ein engagierter, kritischer Beitrag zum Umgang mit der Beteiligung von ZwangsarbeiterInnen bei Bauprojekten in der NS-Zeit im Montafon. Nach der Einsetzung einer Historikerkommission durch die Republik in den frühen 2000er-Jahren war es ja rund um dieses Thema zuletzt recht ruhig geworden - etwas zu ruhig. Im Montafon war dazu nicht allzu viel geschehen: Mit Ausnahme der herausragenden Initiative "Geschichtswerkstatt Silbertal", die die Umgestaltung des Kriegerdenkmals in einen Erinnerungsplatz begleitete, gab es im Montafon so gut wie keine Auseinandersetzung mit dem Thema. Die VIW als großer Player vor Ort förderten eine wissenschaftlich umstrittene Dissertation (vgl. orf.at), setzte darüber hinaus jedoch keinerlei Aktivitäten (mit Ausnahme der Anbringung einer Gedenktafel in der Barbara-Kapelle auf der Bielerhöhe). Nunmehr bestünde rund um die Errichtung des neuen Illwerke-Hauses in Rodund die Chance zu diesem Thema klar Stellung zu beziehen. Hoffen wir also auf eine anregende Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Verantwortung, die Unternehmen im öffentlichen Eigentum diesbezüglich haben...
25. April 2012
Jahresbericht der Montafoner Museen erschienen
Jahresbericht 2011
Montafoner Museen - Heimatschutzverein Montafon - Montafon Archiv
€ 12, 173 Seiten, hg. v. Michael Kasper, ISBN 978-3-902225-49-8,
Bestellung: info@montafoner-museen.at
Inhalt:
Jahresbericht
Montafoner Museen 2011 (Michael Kasper) 4
Vermittlung
Johann Bitschnau (1876-1929) (Hans Netzer) 10
„Urlaubsgrüße aus dem Montafon“ (Elisabeth Walch) 13
Die Montafoner Krippensammlung (Andreas Rudigier) 15
„Funka, Fasnacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon (Michael Kasper) 17
septimo 2011 – Reif für Kultur (Nina Tschofen, Karin Valasek) 26
Septimo. September im Montafon. (Bruno Winkler) 27
Geschichte
Urlaubs(t)raum Montafon (Katrin Netter) 30
Freizeiterzählungen vom Ski- und Wintersport (Edith Hessenberger) 35
„Wir liebten Vorarlberg und wir liebten Schruns!“ (Andreas Brugger) 38
Wie das Montafon in die Weltliteratur kam (Arno Heller) 41
Skisport – Jagd – Glücksspiel – Frauengeschichten. (Andreas Brugger) 47
„Erholungstage im Erholungstal Montafon“: die Kuranstalt, das Kurhotel Montafon & ihr Gründer Edwin Albrich (Lisa Hessenberger) 53
Forschungsbericht zu den Studien über Alois Schoder und den „Montafoner Arbeitskreis“ (Dirk Strohmann) 57
Professor Arnold Durig (1872 – 1961) – Dem Montafoner „Berghofrat“ anlässlich seines 50. Todestages zum Gedenken (Andreas Brugger) 61
Amtsträger des Standes Montafon in der frühen Neuzeit (Michael Kasper) 67
Anton Neyer (1849-1940) – Ein Montafoner Wanderarbeiter machte Karriere (Andreas Brugger) 71
Lebenswelt Berg: Kultur, Alltag und Ökonomie in den österreichischen Herkunftsgebieten der Schwabenkinder (Michael Kasper) 78
Die „perckhrichter“ im Berggericht Montafon in der frühen Neuzeit (Georg Neuhauser) 82
Archäologie
Montanarchäologie – Siedlungsforschung – Umwelt: Zur Geschichte einer inneralpinen Siedlungskammer am Beispiel des Bartholomäbergs und des Schafbergs im Montafon, Vorarlberg (Rüdiger Krause) 94
„Pretest“ zur Kulturgeschichte der Silvretta-Region (Michael Kasper) 98
Zweierlei aus der Silvretta: Veltliner Hüsli 2011 und eine Projektskizze (Christoph Walser) 100
„Von der Spora Alpe bis zum Schweizertor“ (Sarah Leib, Christoph Walser) 104
Furnologie oder von der Wärme in der Stube (Sarah Leib) 108
Kulturlandschaft
Kulturlandschaft Montafon (Leo Walser) 114
Gauertaler Stallgeschichten (Klaus Pfeifer) 119
Inschriftenlandschaft an der ViaValtellina (Friedrich Juen) 124
Zukunft Maisäßlandschaften Montafon (Marion Ebster) 130
Ohne Kultur kein Tourismus – ein Projektbericht (Flurina Graf, Hansjürg Gredig) 132
Kulturlandschaftswandel im Montafon (Friedrich Juen, Michael Kasper) 135
Heimatschutzverein
Neuzugänge in Archiv, Bibliothek und Museumssammlung im Jahre 2011 (Andreas Brugger, Elisabeth Walch) 142
Montafoner Erzähltradition: Immaterielles UNESCO-Kulturerbe? (Edith Hessenberger) 145
Veranstaltungen 2011 in Bildern (Michael Kasper) 147
Frühmesshaus Bartholomäberg 2011 – Jahr 3 des „wachsenden Museums“ (Marianne Werle) 158
Die Montafoner Tracht im Gespräch (Elisabeth Walch) 163
Zwischen den Hängen – eine Talschaft im Zweifel (Marina Hämmerle) 165
Die Montafoner Museen im World Wide Web (Michael Kasper) 167
Jahresabschluss 2011 (Judith Ganahl) 169
Heimatschutzverein Montafon 170
Vorstand und Ausschuss 170
Autorinnen und Autoren 171
Publikationen 172
Montafoner Museen - Heimatschutzverein Montafon - Montafon Archiv
€ 12, 173 Seiten, hg. v. Michael Kasper, ISBN 978-3-902225-49-8,
Bestellung: info@montafoner-museen.at
Inhalt:
Jahresbericht
Montafoner Museen 2011 (Michael Kasper) 4
Vermittlung
Johann Bitschnau (1876-1929) (Hans Netzer) 10
„Urlaubsgrüße aus dem Montafon“ (Elisabeth Walch) 13
Die Montafoner Krippensammlung (Andreas Rudigier) 15
„Funka, Fasnacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon (Michael Kasper) 17
septimo 2011 – Reif für Kultur (Nina Tschofen, Karin Valasek) 26
Septimo. September im Montafon. (Bruno Winkler) 27
Geschichte
Urlaubs(t)raum Montafon (Katrin Netter) 30
Freizeiterzählungen vom Ski- und Wintersport (Edith Hessenberger) 35
„Wir liebten Vorarlberg und wir liebten Schruns!“ (Andreas Brugger) 38
Wie das Montafon in die Weltliteratur kam (Arno Heller) 41
Skisport – Jagd – Glücksspiel – Frauengeschichten. (Andreas Brugger) 47
„Erholungstage im Erholungstal Montafon“: die Kuranstalt, das Kurhotel Montafon & ihr Gründer Edwin Albrich (Lisa Hessenberger) 53
Forschungsbericht zu den Studien über Alois Schoder und den „Montafoner Arbeitskreis“ (Dirk Strohmann) 57
Professor Arnold Durig (1872 – 1961) – Dem Montafoner „Berghofrat“ anlässlich seines 50. Todestages zum Gedenken (Andreas Brugger) 61
Amtsträger des Standes Montafon in der frühen Neuzeit (Michael Kasper) 67
Anton Neyer (1849-1940) – Ein Montafoner Wanderarbeiter machte Karriere (Andreas Brugger) 71
Lebenswelt Berg: Kultur, Alltag und Ökonomie in den österreichischen Herkunftsgebieten der Schwabenkinder (Michael Kasper) 78
Die „perckhrichter“ im Berggericht Montafon in der frühen Neuzeit (Georg Neuhauser) 82
Archäologie
Montanarchäologie – Siedlungsforschung – Umwelt: Zur Geschichte einer inneralpinen Siedlungskammer am Beispiel des Bartholomäbergs und des Schafbergs im Montafon, Vorarlberg (Rüdiger Krause) 94
„Pretest“ zur Kulturgeschichte der Silvretta-Region (Michael Kasper) 98
Zweierlei aus der Silvretta: Veltliner Hüsli 2011 und eine Projektskizze (Christoph Walser) 100
„Von der Spora Alpe bis zum Schweizertor“ (Sarah Leib, Christoph Walser) 104
Furnologie oder von der Wärme in der Stube (Sarah Leib) 108
Kulturlandschaft
Kulturlandschaft Montafon (Leo Walser) 114
Gauertaler Stallgeschichten (Klaus Pfeifer) 119
Inschriftenlandschaft an der ViaValtellina (Friedrich Juen) 124
Zukunft Maisäßlandschaften Montafon (Marion Ebster) 130
Ohne Kultur kein Tourismus – ein Projektbericht (Flurina Graf, Hansjürg Gredig) 132
Kulturlandschaftswandel im Montafon (Friedrich Juen, Michael Kasper) 135
Heimatschutzverein
Neuzugänge in Archiv, Bibliothek und Museumssammlung im Jahre 2011 (Andreas Brugger, Elisabeth Walch) 142
Montafoner Erzähltradition: Immaterielles UNESCO-Kulturerbe? (Edith Hessenberger) 145
Veranstaltungen 2011 in Bildern (Michael Kasper) 147
Frühmesshaus Bartholomäberg 2011 – Jahr 3 des „wachsenden Museums“ (Marianne Werle) 158
Die Montafoner Tracht im Gespräch (Elisabeth Walch) 163
Zwischen den Hängen – eine Talschaft im Zweifel (Marina Hämmerle) 165
Die Montafoner Museen im World Wide Web (Michael Kasper) 167
Jahresabschluss 2011 (Judith Ganahl) 169
Heimatschutzverein Montafon 170
Vorstand und Ausschuss 170
Autorinnen und Autoren 171
Publikationen 172
Stadt und Land – Vorarlberger Lebenswelten Ausstellungseröffnung 3.5.2012, 20 Uhr
Stadt und Land – Vorarlberger Lebenswelten
Ausstellungseröffnung im Montafoner Heimatmuseum Schruns mit Mag.a Katrin Netter (Bregenzerwald Archiv), Dr.in Nicole Ohneberg (Gemeindearchiv Hard) und Mag. Andreas Brugger (Montafon Archiv)
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2011 hat der Arbeitskreis Vorarlberger Kommunalarchive, dem auch das Montafon Archiv angehört, in Hard eine Fotoausstellung präsentiert, die heuer auch mehrere Wochen im Landhaus in Bregenz zu sehen war. Ein Teil der Fotos – genauer gesagt alle Motive aus dem Montafon und dem übrigen Vorarlberger Oberland – sind nun im Rahmen einer Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum in Schruns zu sehen. Historische Fotos zeigen das Lebensumfeld, die Arbeitswelten sowie die Menschen selbst und gewähren dabei einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelten aus längst vergangener Zeit. Zusätzlich werden drei Vitrinen mit Objekten ausgestellt, die die tägliche Arbeit von Archivaren veranschaulichen.
Der Abend beginnt mit einer Präsentation des Arbeitskreises, der wichtigsten Aufgaben von Kommunalarchiven sowie der vielseitigen Tätigkeitsfelder von Archivaren. Darauf folgt ein Vortrag über den Inhalt der Fotoausstellung, in dem vor allem auf die Montafoner Motive eingegangen wird. Abschließend gibt es die Möglichkeit, sich beim Betrachten der historischen Fotos auszutauschen.
Die Ausstellung dauert vom 3. Mai bis zum 6. Juni und kann zu folgenden Terminen besichtigt werden:
jeweils Freitag und Samstag, 15-18 Uhr
4. + 5. Mai
11. + 12. Mai
18. + 19. Mai
25. + 26. Mai
1. + 2. Juni
Ausstellungseröffnung im Montafoner Heimatmuseum Schruns mit Mag.a Katrin Netter (Bregenzerwald Archiv), Dr.in Nicole Ohneberg (Gemeindearchiv Hard) und Mag. Andreas Brugger (Montafon Archiv)
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2011 hat der Arbeitskreis Vorarlberger Kommunalarchive, dem auch das Montafon Archiv angehört, in Hard eine Fotoausstellung präsentiert, die heuer auch mehrere Wochen im Landhaus in Bregenz zu sehen war. Ein Teil der Fotos – genauer gesagt alle Motive aus dem Montafon und dem übrigen Vorarlberger Oberland – sind nun im Rahmen einer Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum in Schruns zu sehen. Historische Fotos zeigen das Lebensumfeld, die Arbeitswelten sowie die Menschen selbst und gewähren dabei einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelten aus längst vergangener Zeit. Zusätzlich werden drei Vitrinen mit Objekten ausgestellt, die die tägliche Arbeit von Archivaren veranschaulichen.
Der Abend beginnt mit einer Präsentation des Arbeitskreises, der wichtigsten Aufgaben von Kommunalarchiven sowie der vielseitigen Tätigkeitsfelder von Archivaren. Darauf folgt ein Vortrag über den Inhalt der Fotoausstellung, in dem vor allem auf die Montafoner Motive eingegangen wird. Abschließend gibt es die Möglichkeit, sich beim Betrachten der historischen Fotos auszutauschen.
Die Ausstellung dauert vom 3. Mai bis zum 6. Juni und kann zu folgenden Terminen besichtigt werden:
jeweils Freitag und Samstag, 15-18 Uhr
4. + 5. Mai
11. + 12. Mai
18. + 19. Mai
25. + 26. Mai
1. + 2. Juni
Trockensteinmauerkurs ViaValtellina 3.-5.5.
Trockensteinmauern – bauen, sanieren und verstehen
Dieser dreitägige Kurs vermittelt die Grundfertigkeiten für die Errichtung und Sanierung von Trockensteinmauern in Anlehnung an den LFI-Zertifikatslehrgang Errichtung von Trockensteinmauern. Im praktischen Handanlegen werden Sie in Bauablauf, Steintriage, Fundamente, Schnurgerüst, Hintermauerung, Binde- und Decksteine, Stabilität, Steinqualität, Werkzeug, Ökologie, etc. eingeführt. Tägliche Erfahrungsaustausche über Erfolge und Misserfolge runden den Kurs ab.
Inhalte: Grundlagen und Grundfertigkeiten zum Trockensteinmauerbau, Goldene Regeln des Trockenmauerbaus und deren praktische Anwendung, Vorgehen in der Planung und Arbeitsvorbereitung bis hin zur Instandhaltung, Werkzeug- und Steinkunde, historische Hintergründe und ökologisch-landschaftliche Bedeutung.
Kursleitung: Dr. Martin Lutz; Kursbeitrag: € 198,--; Anmeldung beim LFI Vorarlberg 05574/400-191
Dieser dreitägige Kurs vermittelt die Grundfertigkeiten für die Errichtung und Sanierung von Trockensteinmauern in Anlehnung an den LFI-Zertifikatslehrgang Errichtung von Trockensteinmauern. Im praktischen Handanlegen werden Sie in Bauablauf, Steintriage, Fundamente, Schnurgerüst, Hintermauerung, Binde- und Decksteine, Stabilität, Steinqualität, Werkzeug, Ökologie, etc. eingeführt. Tägliche Erfahrungsaustausche über Erfolge und Misserfolge runden den Kurs ab.
Inhalte: Grundlagen und Grundfertigkeiten zum Trockensteinmauerbau, Goldene Regeln des Trockenmauerbaus und deren praktische Anwendung, Vorgehen in der Planung und Arbeitsvorbereitung bis hin zur Instandhaltung, Werkzeug- und Steinkunde, historische Hintergründe und ökologisch-landschaftliche Bedeutung.
Kursleitung: Dr. Martin Lutz; Kursbeitrag: € 198,--; Anmeldung beim LFI Vorarlberg 05574/400-191
28. Februar 2012
„Maria Rast“ steht zum Verkauf
Bericht auf vorarlberg.orf.at:
"Das Montafon könnte in naher Zukunft ein weiteres großes Hotel beziehungsweise ein Sanatorium oder eine Spezialklinik in historischen Gemäuern erhalten. Denn die Großliegenschaft „Maria Rast“ in Schruns, im Volksmund lange Zeit auch als „Schlössle“ bezeichnet, steht zum Verkauf. Die aus dem 17. Jahrhundert stammende Immobilie wurde im Jahr 1885 von einem Dominikanerinnen-Orden aus der Schweiz gekauft und dient heute der Caritas als Sozialzentrum.
Das historische Gebäude auf einer Anhöhe in der Nähe des Ortszentrums von Schruns verfügt über eine Nutzfläche von 3.400 Quadratmetern und über ein dazugehörendes Grundstück mit mehr als 13.600 Quadratmeter. „Maria Rast“ wurde schon früher als Genesungs- oder Altersheim beziehungsweise als Krankenhaus genutzt. Deshalb werde die Hypo Immobilien & Leasing GmbH versuchen, das Objekt an jemanden zu verkaufen, der eine dementsprechende Nutzung umsetzen wolle, bestätigt Maier.
Aber etwa auch ein Sanatorium bringe interessante Ganzjahresarbeitsplätze mit einer entsprechenden Umwegrentabilität mit sich, sagte Hueber. Da das Montafon hinsichtlich Rehabilitation und Gesundheit schon einige Angebote habe, könne man sich durch ein weiteres Objekt einen entsprechenden Ruf bei den Gästen machen."
"Das Montafon könnte in naher Zukunft ein weiteres großes Hotel beziehungsweise ein Sanatorium oder eine Spezialklinik in historischen Gemäuern erhalten. Denn die Großliegenschaft „Maria Rast“ in Schruns, im Volksmund lange Zeit auch als „Schlössle“ bezeichnet, steht zum Verkauf. Die aus dem 17. Jahrhundert stammende Immobilie wurde im Jahr 1885 von einem Dominikanerinnen-Orden aus der Schweiz gekauft und dient heute der Caritas als Sozialzentrum.
Mehr als eine Million Euro Kaufpreis
"Die Dominikanerinnen haben sich jetzt dazu entschlossen, „Maria Rast" wieder zu verkaufen“, erklärte Markus Maier, Prokurist der mit dem Verkauf beauftragten Hypo Immobilien & Leasing GmbH, gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com. Die Preisvorstellungen der Dominikanerinnen bewegen sich in einer Größenordnung von mehr als einer Million Euro.Das historische Gebäude auf einer Anhöhe in der Nähe des Ortszentrums von Schruns verfügt über eine Nutzfläche von 3.400 Quadratmetern und über ein dazugehörendes Grundstück mit mehr als 13.600 Quadratmeter. „Maria Rast“ wurde schon früher als Genesungs- oder Altersheim beziehungsweise als Krankenhaus genutzt. Deshalb werde die Hypo Immobilien & Leasing GmbH versuchen, das Objekt an jemanden zu verkaufen, der eine dementsprechende Nutzung umsetzen wolle, bestätigt Maier.
Gesundheitseinrichtung begrüßen
Der Schrunser Bürgermeister Karl Hueber (Schrunser Volkspartei und Parteifreie) erklärte diesbezüglich auf Anfrage, dass die Gemeinde eine Nutzung von „Maria Rast“ als Hotel oder Sanatorium oder auch als Spezialklinik sehr begrüßen würde. „Wir können hier die uns mögliche Unterstützung etwa hinsichtlich Baunutzungszahlen oder Widmungen bieten“, so Hueber. Ein Teil des zum Verkauf stehenden Grundstückes verfügt bereits jetzt über eine Widmung als „FS Tourismusbetrieb“.Zu wenig gewerbliche Hotelbetten im Montafon
Schruns und auch das Montafon würden bekanntlich über zu wenig gewerbliche Hotelbetten verfügen, so der Schrunser Bürgermeister. 70 Prozent der angebotenen Gästebetten in Schruns seien bei Privatzimmervermietern oder in Ferienwohnungen situiert. Dieses Missverhältnis gelte es zu ändern.Aber etwa auch ein Sanatorium bringe interessante Ganzjahresarbeitsplätze mit einer entsprechenden Umwegrentabilität mit sich, sagte Hueber. Da das Montafon hinsichtlich Rehabilitation und Gesundheit schon einige Angebote habe, könne man sich durch ein weiteres Objekt einen entsprechenden Ruf bei den Gästen machen."
2. Februar 2012
Kinderarztversorgung in ländlichen Raum?
Die neue Kinderarztpraxis im ehemaligen Rettungsheim beim Bludenzer Landeskrankenhaus geht mit 1. Februar offiziell in Betrieb. Lothar Bereuter und sein Kollege Bernhard Jochum werden die Praxis samt tagesklinischem Angebot an Werktagen von 8.00 bis 17.00 Uhr offen haben.
Jochum und Bereuter kennen sich seit Jahren. Beide waren lange als Oberärzte an Spitälern tätig, zuletzt hatten sie eigene Praxen - Jochum in Lustenau und Bereuter in Schruns.
In Gesprächen habe sich gezeigt, dass vielen Eltern längere Öffnungszeiten wichtiger seien als ein kurzer Anfahrtsweg. Jeden Donnerstagnachmittag wird es zudem eine Sprechstunde in Schruns geben. Am erstem Februar werden die beiden Ärzte in Bludenz ihre Arbeit aufnehmen."
(Quelle: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2519293/)
Jochum und Bereuter kennen sich seit Jahren. Beide waren lange als Oberärzte an Spitälern tätig, zuletzt hatten sie eigene Praxen - Jochum in Lustenau und Bereuter in Schruns.
Wahrnehmung zusätzliche Aufgaben
Anreiz für die beiden Pädiater, die Gemeinschaftspraxis beim Bludenzer Krankenhaus zu übernehmen, waren einerseits der kollegiale Austausch und die gegenseitige Vertretung, aber auch die Zusatzaufgaben, sagt Lothar Bereuter: „Ein wichtiger Punkt war für mich auch die Möglichkeit einer tagesklinischen Betreuung, weil ich immer wieder das Problem gehabt habe, dass ich kranke Kinder ins Spital schicken habe müssen - für eine Behandlung, die einfach in der Ordination aus zeitlichen oder organisatorischen Gründen nicht möglich ist“.Wichtiges Behandlungsfeld: Darminfektionen
Zwei zusätzliche Räume in der Ordination bieten künftig Platz für längere Behandlungen, sagt Bernhard Jochum: „Das ganze ist Neuland, wir müssen uns das erarbeiten. Aber ein wichtiges Krankheitsbild, das wir hier behandeln können, sind sicher die Magen-Darminfektionen mit Brechdurchfall.“ Des weiteren könnte die Betreuung von Erkrankungen der Atemwegsinfekte, die unter Umständen mit Inhalationen behandelt werden müssen, ein wichtiges Aufgabenfeld sein, so Bernhard Jochum.Schließung der Kinderabteilung im Krankenhaus
Am Krankenhaus Bludenz wird die Kinderabteilung demnächst geschlossen. Die Auslastung ist zu gering - zudem geht der langjährige Primar Raimund Reindl in Pension. Einige seiner Aufgaben werden künftig die beiden Kinderärzte übernehmen, sagt Bereuter: „Während unserer Ordinationszeiten sind wir über eine Notfallnummer auch mit dem Spital verbunden. Und wenn sich im Kreißsaal Probleme abzeichnen beim Kind, dann werden wir ‚notfallmäßig‘ gerufen und sind in kürzester Zeit vor Ort.“„Neue Praxis hat Vor- und Nachteile“
Dennoch wird es den beiden Niedergelassenen nicht möglich sein, die gesamte bisherige Arbeit von Primar Reindl zu ersetzen, sagt Jochum: „Die neue Lösung hat Vor- und Nachteile. Am Tage ist sicher eine gute, möglicherweise bessere Abdeckung durch eine leistungsfähige Ordination, die mit zwei Kinderärzten besetzt ist, vorhanden. In der Nacht kann dann im Krankenhaus Bludenz keine kinderärztliche Versorgung mehr angeboten werden, das ist sicherlich ein Nachteil im Vergleich zu früher. Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten - ein wichtiger Weg wird das Aufsuchen der Kinderambulanz bzw. der Kinderabteilung am LKH Feldkirch sein.“Sprechstunde in Schruns einmal pro Woche
Die Versorgung des Montafons, das j mit dem Umzug von Bereuter nach Bludenz keinen eigenen Kinderarzt mehr hat - sehen die beiden Pädiater nicht gefährdet.In Gesprächen habe sich gezeigt, dass vielen Eltern längere Öffnungszeiten wichtiger seien als ein kurzer Anfahrtsweg. Jeden Donnerstagnachmittag wird es zudem eine Sprechstunde in Schruns geben. Am erstem Februar werden die beiden Ärzte in Bludenz ihre Arbeit aufnehmen."
(Quelle: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2519293/)
26. Januar 2012
Pfarrmatriken St. Gallenkirch - Gortipohl online
Endlich ist es so weit:
Nunmehr können über das Vorarlberger Landesarchiv die vollständig digitalisierten Pfarrmatriken St. Gallenkirch - Gortipohl online eingesehen werden.
http://www.vla.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3711
Die Umsetzung dieses Projekts war wirklich eine großartige Leistung und ist Vorbild für viele andere Archive, die noch nicht so weit sind...
Nunmehr können über das Vorarlberger Landesarchiv die vollständig digitalisierten Pfarrmatriken St. Gallenkirch - Gortipohl online eingesehen werden.
http://www.vla.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3711
Die Umsetzung dieses Projekts war wirklich eine großartige Leistung und ist Vorbild für viele andere Archive, die noch nicht so weit sind...
25. Januar 2012
Montafoner Heimatmuseum Schruns
Volkskundliche und kunsthistorische Sammlung, Trachten, Werkzeug, Möbel, bäuerliches Gerät, Handwerk, Alpsennerei, Volksfrömmigkeit, Sonderausstellungen, Montafon Archiv
Das Montafoner Heimatmuseum Schruns befindet sich am Kirchplatz in einem über 500 Jahre alten rätoromanischen Haus, dem ehemaligen Sitz der Bergrichter. Es beherbergt Kulturgut aus dem ganzen Tal und informiert über die Lebensweise der Montafoner/innen.
Das Montafoner Heimatmuseum besteht seit 1906. Ein kleines Zimmer ist als Schulklasse eingerichtet, mit dem obligaten Lehrerpult, dem Harmonium und den feststehenden Holzbänken. Hier wurden acht Schulstufen gleichzeitig unterrichtet. Eine original möblierte Wohnung, bestehend aus Küche, Kammer, Stube und Nähzimmer gewährt Einblick in die Wohnkultur der Talschaft. Eine Alpsennerei, Werkstätten und eine umfangreiche Trachtensammlung runden die Schausammlung ab. Das hier untergebrachte "Montafon-Archiv" nach Dr. h.c. Josef Zurkirchen ist nach Voranmeldung für Studienzwecke zugänglich.
Einige Bilder aus der umfangreichen Postkartensammlung sind unter http://www.vorarlbergmuseen.at/museen/montafoner-heimatmuseum-schruns/objekte/ einsehbar...
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